Ängstliche Menta sucht eine Familie!


Vorgeschichte:
Es scheint als wäre Menta auf der Straße geboren oder schon sehr jung ausgesetzt worden. Sie überlebte auf den Straßen so gut es ging und wie man uns berichtete, hatte sie viele Würfe. Einige ihrer Welpen starben und andere wurden adoptiert. Menta ließ sich von niemandem anfassen, bis es eines Tages doch gelang und man sie zu einem Tierarzt brachte. Da Menta sehr große Angst vor Menschen hat, konnte sie nur in einem speziellen Umfeld aufgenommen werden und so landete sie bei einem Hundetrainer. Nach zwei Jahren nahmen wir Menta zu uns ins Tierheim auf. Sie hat sich gut eingelebt aber die Angst vor Menschen besteht weiterhin.


Verhalten zu Menschen generell, Kinderverträglichkeit:

Menta bevorzugt ältere Kinder, da sie Menschen gegenüber noch misstrauisch ist.


Wesen:

Menta ist nicht aggressiv, aber sehr ängstlich und dementsprechend zurückhaltend bei Fremden. Sie ist ein ruhiger Hund, der auch nicht sonderlich verspielt ist. Sie legt sich gerne in eine Ecke und genießt die Sonne.
Menta ist ein Angsthund und meistens sind diese Hunde ohne menschlichen Kontakt oder mit negativen Erfahrungen durch Menschenhand aufgewachsen und sitzen teilweise schon viele Jahre im Tierheim, weil es sehr schwer ist, die richtigen Menschen für sie zu finden. Diese Hunde haben sehr viel Angst, brauchen lange, um Vertrauen aufzubauen, kennen manchmal nur das Gelände des Tierheims und waren noch nie oder nur selten außerhalb des Tierheims. Sie kennen es nicht in einem Haus zu leben, im Auto mitzufahren oder an der Leine zu laufen.


Verträglichkeit mit Artgenossen:

Menta kommt gut mit ihren Artgenossen, sowohl Rüden als auch Hündinnen, zurecht. Aktuell lebt sie problemlos mit einem Rüden zusammen.


Wo Menta leben möchte:

Menta möchte ihr Leben in einer liebevollen und aktiven Familie verbringen. Gerne kann diese schon ältere Kinder oder einen Leithund haben. Da Menta unter die Kategorie Angsthunde fällt, sollten nur Besitzer in Frage kommen die bereits Erfahrungen mit Angsthunden haben.
Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie glauben, dass Menta zu Ihnen passt! Wir beantworten Ihnen sehr gerne alle weiteren Fragen.


Informationen über Angsthunde:

Wer sich für einen Angsthund entscheidet, muss sich darüber im Klaren sein, dass es eine große Aufgabe sein wird, diesem Hund mit viel Geduld und Liebe alles zu zeigen und beizubringen.
Grundvoraussetzung für einen Angsthund ist ein Haus mit einem eingezäunten und ausbruchsicheren Garten. Die Hunde kennen es nicht spazieren zu gehen. Sie müssen deswegen die Möglichkeit haben, in den Garten gehen zu können, bis sie sich an Halsband, Sicherheitsgeschirr und Leine gewöhnt haben.
Ein sicherer Ersthund ist eine weitere Voraussetzung. An ihm kann sich der Angsthund orientieren und lernen, dass er nicht vor allem Angst haben muss. Es wird ihm Sicherheit geben, wenn er einen Artgenossen hat. Meistens sind Angsthunde sehr soziale Hunde im Umgang mit anderen Hunden und es hilft ihnen sehr, wenn einer in ihrer Nähe ist.
Wir wünschen uns sehr, dass unsere Angsthunde nicht den Rest ihres Lebens hinter Gittern verbringen müssen. Sie sollen die Chance bekommen, auch die schönen Seiten eines Hundelebens kennenzulernen - bei Menschen, die sich mit Angsthunden auskennen, die ihnen Zeit geben, Geduld haben und wissen, dass es sich lohnt ihnen eine Chance zu geben.


Allgemeiner Hinweis:

Zu rassespezifischen Merkmalen und/oder möglichen generellen gesundheitlichen Problemen, die u. a. von der Anatomie eines Hundes abhängen können (z. B. kurze Beine i. V. m. langem Rücken, o. a. typische Probleme vieler großer Hunde, wie Magendrehung etc.) informieren wir Sie bei Interesse an dem Tier und den sich anschließenden Vermittlungsgesprächen gerne ausführlich.


Ausreise:

Menta ist bei der Übergabe geimpft, gechipt, kastriert und wird vor ihrer Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten getestet.